Dieses Schreiben haben wir soeben per E-Mail an: Herrn Minister Backhaus, Frau Ministerpräsidentin Schwesig, Die Landes SPD, MV und die Bild-Zeitung gesandt ! (Bild folgt)
Es kann auch jeder andere von euch dort seinen Unmut kund tun und zeigen, dass den Bürgern das Schicksal dieses Wales nicht egal ist!
MUSTERTEXT für Euch zum Kopieren und Versenden:
Dringende Forderung: Unterstützung statt Blockade der Rettungsbemühungen für den Wal „Hope/Timmy“
Sehr geehrter Herr Minister Dr. Backhaus,
mit großer Sorge und wachsendem Unverständnis verfolge ich die Entwicklungen um die Rettungsaktion für den Wal „Hope/Timmy“. Als Bürgerin/Bürger dieses Landes wende ich mich an Sie, um mein Entsetzen über die aktuelle behördliche Handhabung dieser lebensbedrohlichen Situation zum Ausdruck zu bringen.
Es ist inakzeptabel, dass die Rettungsmaßnahmen, die von der engagierten Privatinitiative mit hoher fachlicher Expertise durchgeführt werden, durch bürokratische Hürden und restriktive Vorgaben Ihres Ministeriums massiv behindert werden. Die vorliegenden Fakten zeichnen ein Bild, das mit dem Ziel einer Rettung kaum vereinbar ist:
Verweigerung bewährter Methoden: Es ist schwer nachzuvollziehen, warum der Einsatz der erprobten „Australian Move“-Methode untersagt wurde, obwohl sich das Tier nur zwei Meter von der rettenden Fahrrinne entfernt befand. Eine solche Entscheidung kostet wertvolle Zeit und gefährdet das Leben des Tieres unmittelbar.
Fehlende medizinische Versorgung: Dass die Gabe lebensrettender Medikamente abgelehnt wird, ist ethisch nicht vertretbar.
Bürokratische Blockaden: Die Tatsache, dass selbst grundlegende Maßnahmen wie die Befeuchtung des Wals einer expliziten Genehmigung bedürfen oder die Fütterung gestoppt wird, um Proben in ein Labor nach Rostock zu schicken, wirkt in einer akuten Notsituation wie eine Verzögerungstaktik und nicht wie eine professionelle Unterstützung.
Sie betonen in Ihren öffentlichen Statements wiederholt, dass die Privatinitiative die volle Verantwortung für das Geschehen trägt. Es ist jedoch ein logischer Widerspruch, diese Verantwortung einzufordern, den Experten vor Ort gleichzeitig aber jeden Handlungsspielraum zu entziehen. Wenn Sie die Verantwortung an die Initiative delegieren, müssen Sie ihr auch das Vertrauen und die Kompetenz zugestehen, die notwendigen Entscheidungen – unter Berücksichtigung des Tierwohls – eigenständig zu treffen.
Die derzeitige Vorgehensweise schadet nicht nur dem Tier, sondern wirft auch ein katastrophales Licht auf das Handeln deutscher Behörden und insbesondere auf die Regierung Mecklenburg-Vorpommerns. Die internationale Öffentlichkeit blickt mit Entsetzen auf die bürokratischen Hemmnisse, während ein Lebewesen vor unseren Augen leidet.
Ich fordere Sie daher eindringlich auf:
Geben Sie den Handlungsspielraum frei: Ermöglichen Sie den Fachleuten der Rettungsinitiative, eigenverantwortlich und unmittelbar zu handeln, ohne dass jede kleinste Maßnahme administrativ abgesegnet werden muss.
Priorisieren Sie das Tierwohl: Stellen Sie das Überleben des Wals über die bürokratischen Bedenken.
Setzen Sie ein Zeichen: Zeigen Sie der Welt, dass Mecklenburg-Vorpommern zu pragmatischem, humanem und schnellem Handeln in einer Krisensituation fähig ist.
Bitte nutzen Sie Ihre Befugnisse, um diese Blockadehaltung sofort zu beenden. Es geht um das Leben eines Tieres, dessen Rettung ein Zeugnis unseres Respekts vor der Natur sein sollte.
Ich erwarte eine zeitnahe Reaktion, wie Sie die Handlungsfähigkeit der Rettungskräfte nun sicherstellen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Bitte sende deine Zeilen an:
t.backhaus@lm.mv-regierung.de
pressestelle@stk.mv-regierung.de
info@spd-mv.de
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